Eclipse RCP

 

Die Eclipse Platform Development Environment (PDE) bietet mit ihrem Plugin Konzept eine ausgezeichnete Basis für die Entwicklung von modularisierten (OSGI) Desktop Applikationen (Eclipse RCP). Es gibt für jeden erdenklichen Zweck verfügbare plugins. Einige bietet auch eine Alternativen zur zugegebenermaßen recht komplexen Oberfäche (z.B.: Rienna: http://www.eclipse.org/riena/). Man darf gespannt sein was mit dem neuen Eclipse 4 so alles kommt: http://www.eclipse.org/eclipse4/

Mit JavaFX 2.0 bringt Oracle neuen Schwung in die Entwicklung von RIAs und anderen schicken GUIs. Dadurch das die Scriptsprache durch eine Java API ersetzt wurde, können alle JVM Sprachen davon profitieren…

Auch bei Eclipse hat Thomas Schindl hier einiges bewirkt:
http://efxclipse.org/

Viele gute Tutorials bzgl. Eclipse gibt es von Lars Vogel:
http://www.vogella.de/tutorials.html

Mittlerweile ist auch Eclipse auf den Trichter gekommen, dass der Software Update Mechanismus – wie fast alles in Eclipse 😉 – eher etwas für Experten ist. Mit dem Eclipse Marketplace steht nun endlich eine Art Appstore für eclise tools zur Verfügung:
http://www.eclipse.org/mpc/

und den eigenen Tools Marketplace kann man mit remus erstellen:
http://marketplace-cat.sourceforge.net/

(übrigens auch source forge hat mittlerweile erkannt das ein schönes Design besser die kunden anspricht …)

Mit Apache Karaf steht mittlerweile eine mächtige und handliche console bereit, die neben Apache Feliy auch Equinox unterstützt und erweiterterte Funktionalitäten wie OSGI Blueprint Komponenten und Features, Admin und Configservice, Maven Support, eine erweiterbare Konsole auch als webconsole anbietet. So macht die OSGI Instalaltion Spass …
http://karaf.apache.org/

Modularisierung
in Zeiten wo die Komplexität der Softwaresystem immer mehr ansteigt kommt man nicht umhin sich Gedanken um eine saubere Modulisierung zu machen (nicht umsonst soll dafür in Java 8 auch ein Konzept kommen).

OSGI begeistert auch jetzt schon mit einer schönen Aufteilung in Bundles mit verschiedenen Versionen, die sich auch dynamisch starten oder stoppen lassen. Aber auch hier muss man zuerst eine sinnvolle „Dekomposition“ des Systems vornehmen. Nach alter Schule kann man dass sehr agil mit CRC-Cards durchführen daher mein agiles Rezept die ModulKarte