(image found by @ValaAfshar on twitter)

Schon seit Steve Jobs ist bekannt:

nur den wenigsten ist es in die Wiege gelegt, etwas komplett neues zu „erfinden“: Alle Anderen kombinieren eher das Bekannte, um daraus etwas Besonderes zu machen.

Wissen alleine reicht dabei nicht. Wie im Bild gezeigt, wird alles, was wir uns theoretisch aneignen, in der Lagerhalle Langzeitgedächtnis des Gehirns isoliert (chaotisch) abgelegt. Unsere praktischen Erfahrungen hingegen helfen uns dabei, alles Wissen sinnvoll zu verknüpfen und dabei besser „zugängig“ zu machen – wir lernen durch Wiederholungen.

Aus diesem Pool können wir nun schöpfen, um etwas neues, schöneres zu „entwickeln“.

Und insbesondere in heterogen Teams, die die Quadranten Was?, Warum?,Wie?,Wohin noch? zusammen „ausfüllen“ können ein enormes kreatives Potenzial entfalten. Allerdings nur, wenn alle – noch so unsinnige Lösungsvorschläge – bei der Ideenfindung berücksichtigt werden. siehe hierzu auch:
Design Thinking.

Es gibt für die Erfahrungen dabei eine Faustformal: erst wenn wir eine Tätigkeit ca. 10000 Stunden „ausgeübt“ haben, dürfen wir uns darin als professionell bezeichnen.

Heisst das auch, das wir im Laufe des Lebens immer kreativer werden?

Für die erste „Hälfte des Daseins“ schon, denn die kreativste Phase soll heute zwischen dem 45-50 Lebensjahr liegen!?